
| Netzabdeckung Ballungszentren: | gut |
| Netzabdeckung Land: | gut |
| Klang: | sehr gut |
| Service: | gut |
| Pro: | Alles super! |
| Kontra: | Taktung, manchmal Verbindungsaussetzer |
| Empfehlenswert? | ja |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
Ja, liebe Mobilfunkmassigtelenierer oder die davon mal gehört haben und die dazwischen ;-)
Wusstet Ihr schon von meiner Telefonitis? (Nee, also, total neu!)Da mein Friseur es nicht hören wollte, müsst Ihr Leser jetzt dafür hinhalten - tja, thats life (so hard!).
Zum Lesen oder scrollen, habe extra hier das Wichtigste nach oben angebracht, um einen groben Überblick über meine persönlichen Pro´s und Kontra´s zu bieten.Ich bete auch keine Firmeninfos und Tarife herunter, da man sich auf www.vodafone.de darüber selbst informieren kann.
Auch hat die Kundenbetreuung mehrere Service-Nummern (Prepaid, Vertragskunden Mobilfunk und das "Zuhause-Team". Wer selbst Vodafone-Kunde ist, hat die entsprechende Rufnummer ja parat, hier geht es allein um die Erfahrung, die ich Euch hier mal singe.Jeder Anbieter hat so seine Vorzüge und Macken und ich war ja auch lange zufrieden.
+ Mitarbeiter am Telefon selbst waren bislang immer hilfsbereit und freundlich, bis auf den Kracher mit der Waschmaschinenerklärung (Erklärung folgt ja noch dazu).+ Tarif - und Optionsumstellungen gingen schnell vonstatten, fand ich sehr flexibel.
+ Rechnungen waren auch im Shop bezahlbar, wenn mit der Abbuchung mal etwas schief ging (hatte ich 2x). In einem Shop, wo man noch nie war, wurde man eingebucht und dann ging es mit einer großen Quittung recht prima.+ für meine Eindrücke gute und neuerdings etwas besser erklärte Tarife (da habe ich auch mal hingeme..ailt, dass gaaaaaanz am Ende zig Fußnoten auseinander zu klamüstern waren). Ich möchte einfach schlicht wissen, was ich mit welchem Tarif kann, ohne zig Ausschlüsse. Und wenn es nur mit bestimmten Tarifkombis funktioniert (die Optionen), dann sollte es einfach in die Tarifbeschreibung dazu. Also hatte sich ein "Minus" aufgelöst.
+ Webseite ist auch an sich sehr übersichtlich und man findet sich gut zurecht.- die Sache mit dem Handytausch
Wenn ich als Kunde keine Möglichkeit habe, ein Gerät zu testen, ob es in meinem Umkreis Empfang hat und stabilere Verbindung behält (bis auf Ausnahmen wie Silvester, wo alles krachen geht - auch das Mobilfunknetz *gg*), dann finde ich es irgendwie großen Mist. Wie andere Anbieter da reagieren, weiß ich noch nicht.
- Die Punkteanzahl für eine Prämie war auch sehr hoch angesetzt. Ich tauschte meine "Stars-Punkte" immer in Paybackpunkte um, so hatte ich für mich persönlich mehr davon.
- Einen Kunden mit standardisiert verfassten Bedauernsschreiben zurückzubekommen kann wohl nur ins Leere gehen. Ein vernünftiges Angebot oder eine angemessene Gutschrift hätte Kunden zum Überlegen bewegt, wenn es nicht wie bei mir Empfangsprobleme gäbe. In meinem Falle hätte es sicher wenig Sinn gehabt.- Die Erreichbarkeit der persönlichen Kundenhotline ist durch die ewige Werbedudelei und sehr langer Tastenmenüführung irgendwie nicht gerade frustabbauend.
Nun wurden mir die Prepaid-Tarife aber doch zu teuer auf Dauer und ich rechnete umher und was sagt die Miez´sche Milchmädchenrechnung? Vertrag lohnt sich. Ich wollte eigentlich meine Rufnummer behalten, weil sie A echt klasse war (ja, leicht zu merken) und B weil sie Hinz und Kunz kannte und zig Leuten eine neue Rufnummer mitteilen…*urgs*.
Ich fragte telefonisch an, ob ich aus dem Prepaid einen Vertrag machen könne, um die Rufnummer behalten zu können. "Nein, geht leider nicht" Uff! Überall kann man seine Rufnummern mitnehmen, nur innerhalb eines Anbieters nicht? Nje panemaju! Später erklärte mir aber ein anderer Hotlinemitarbeiter, dass es möglich gewesen wäre und wer mir so was erzählt hätte? "Ihre Kundenbetreuung, aber Namen hab ich nicht notiert." Na klasse, wäre also doch gegangen, also neue Rufnummer - neues Glück (?).
Meine Entscheidung für Vodafone lag auch darin, dass meine gesamte Verwandtschaft und Freundeskreis bis auf 2-3 Ausnahmen bei Vodafone ist und sich somit mein letzter Tarif lohnte. Ich hatte zwar auch in Potsdam hin und wieder bei schlechtem Wetter mittelmäßigen Empfang, aber es gab nur wenige Ausfälle, die ich tragbar fand. Ich nannte es schmunzelnd "Schönwettertarif"
Sicher kann man eine Flatrate eh nie völlig ausschöpfen, da kalkulieren die Anbieter schon dementsprechend, aber es rechnete sich trotzdem für mich, da ich von überall und unbegrenzt ins dt. Festnetz und zu Vodafone telefonieren konnte. Bis zur jetzt neuen Tarifstruktur waren sogar SMSén ins dt. Vodafone-Netz inbegriffen.Nun war ich also lange zufrieden mit der Kundenbetreuung. Jede Frage, die ich telefonisch stellte, wurde deutlich und freundlich geklärt, Tarifänderungen schnell durchgeführt und Optionen schnell geändert, sofern ich es so wünschte.
So verlief meine Kundschaft an sich recht gut, bis ich umzog und kaum noch Empfang hatte und da geht meine ganze Meckerei los:Meine Empfangsanzeige des Samsung SGH Z140V (ich nenne absichtlich den Typ des bei der Vertragsverlängerung erhaltenen Handys, da ich davon ausging, dass es vielleicht am Handy lag, war halt nicht mehr das "Jüngste".) war laufend sehr schwach. Nach max. 3 Minuten Gespräch, brach jedes Mal der Empfang zusammen und ich fluchte (ich bin da Meister drin) und irgendwann reichte es mir. Ich kann mir schließlich durch meine Selbständigkeit nicht leisten, von Kundengesprächen durch Netzausfall unterbrochen zu werden. Privat nervt es auch. Also, hoppladihopp, Kundenbetreuung …viel blabla und ewige Musik, um mein Problem endlich schildern können.
Die Aussage des Mitarbeiters war der freundliche Hinweis, dass meine Umgebung ungünstig sein könnte, er auf seinem Bildschirm aber volle UMTS-Anzeige für meine Adresse hat. Meine Antwort: "Schön für Ihre optimale Bildschirmanzeige, die Praxis sieht leider anders aus, Sie können sich her gern davon überzeugen, Kaffee hab ich immer da!" Er lachte und meinte, es kann nur an irgendwelchen Hauswänden liegen und dass somit der Empfang gestört ist. Meine spitze Antwort war: "Schön, Problem erkannt, und wie gebannt? Man sollte mal mehr Saft auf die Türme hauen." Er lachte wieder und berief sich immer wieder auf seine super Bildschirmanzeige. Ich erklärte schon gereizter, dass ich davon nichts habe und ich nun sogar auch beruflich darauf angewiesen bin.Um mal so die Ursachenforschung zu betreiben, beschrieb ich auch, dass ich meine SIM - Karte in andere Handys (Nokia und Motorola vom Süßen) packte und probetelefonierte und der Empfang stärker und stabiler war. Also könnte es sehr vermutlich am Handy liegen.
(Aber meine Vertragsverlängerung war noch ein paar Tage hin, vorher hätte ich für vorzeitige Vertragsverlängerung 11€ bezahlen müssen, wenn ich sofort ein Handy nehme.)Vorerst hieß es, ich müsse ja ein Handy noch 2x einschicken, um es reparieren zu lassen. Meine Erklärung, dass das Handy nicht defekt sondern empfangsschwach ist, schmetterte er immer noch freundlich ab, ich müsse vorher die Tauschhotline anrufen und den Rest regeln. Es sollten Handydaten gerettet werden, die man ja auf den PC übertragen kann und auch die Telefonliste. Aber die habe ich eh auf der USIM-Karte gehabt, daher null Problem. Den Akku sollte ich behalten, es wird nur das Gerät gewechselt.
Also empfing ich den GLS-Fahrer, unterschrieb und nahm mit der Gewissheit, keine Besserung zu erfahren, das "neue" Handy entgegen.Der Clou ist, dass ich nur durch den "Silverstatus" beim Bonuspunktesystem von "Vodafone Stars" das Handy innerhalb von 48 Stunden getauscht bekam, ansonsten dauert es ca. eine Woche lt. Info. Also, dass man immer zahlender Kunde ist, egal welchen Status man hätte, scheint irgendwie bei Vodafone "unterzugehen".
Ein Bonuspunktesystem sollte sich auf Prämien beschränken, aber nicht den Kundenservice und schon erst Recht nicht, den nötigen Austausch von Handys, hatte ich auch mal telefonisch bemängelt, aber da kamen nur Sachen wie Motivation . Das ist für mich schon der nächste Meckerpunkt.
Da wurde dann reagiert.
Die Kulanz sah dann so aus, dass ich ohne diese Gebühr mit einem Handy die Vertragsverlängerung vornehmen kann. Prima! Hätte ich zwar gern auch schriftlich gehabt, aber man kann ja immer noch widerrufen.
Das Handy kam und auf den Papieren stand der Hinweis, dass man max. 1 Minute damit testtelefonieren oder 1 Nachricht (SMS oder MMS) versenden darf.
Wie bitte soll ich nach einer Minute beurteilen können, ob die Verbindung stabil bliebe, da schon wieder nur schwacher Empfang angezeigt wurde. Ich erhoffte mir durch das neue Modell eine empfangsstärkere Leistung. Ich habe leider wenig technisches Verständnis (ehrlich? gar keins!), was solche Sachen betrifft. Tja, vom Regen in die Traufe! Selbstgewähltes Elend, ich gebe es ja zu - lach.
Wo waren wir? Beim neuen Handy. Also, das war ja echt ein schickes Teil!
Hier der anderswo versprochene Handy-Kurztest:
Menü wie gewohnt, genial! Empfang…wie schon gesagt-> Käse! Tastatur prima…bis auf…Sensortasten?! Zwei Menütasten waren so blöd, dass das Handy im Menü umher sprang, wie ich es überhaupt nicht wollte und das mit einem Tempo, dass mir die Augen verdrehten.
Damit soll ich die nächste Zeit klarkommen? Nee! Telefoniertest..1 Minute…uff, wen ruf ich an? Der Süße musste herhalten. Also…nach einer Minute kann man echt nichts festmachen. Also war es irgendwie sinnlos. Aber das Handy war mir gar nichts! Erst hatte ich ja auch auf Nokia geschielt, da ich oft von mehr Empfangsstabilität hörte. Aber ich mochte die Marke noch nie - irgendwie ist es ein Affen-Massenwahn damit und was derzeit los ist, mochte ich auch nicht unterstützen, aber …Samsung unterstütze ich nun auch nicht mehr, also Handy zurück, Papiere klargemacht und bei Vodafone angerufen, dass es hinten und vorne nichts bringt.
Die Frage aller Fragen stand am Telefon offen.
_oO…Zu welcher Marke soll ich greifen? Die neueren Motorolas haben durch die ganze Modellbank eigenartige Tastaturen, wie ich es bei meinem Süßen sehe und irgendwie kam ich auch nicht so 100% damit klar, da ich an sich ein Flinks-SMSér bin. Also? Was blieb? Nokia! Na gut, in der Not frisst der Teufel auch Fliegen! Nokia wasweißich N65 wurde mir mal empfohlen, zu kaufen…Oo_Mein Gespräch brachte aber nicht das Ergebnis, was ich wollte. '''"Noch ein Austausch? Nee, also, wie oft denn noch? Ich will telefonieren! Ich möchte erreichbar sein, da ich schon meine Telefonnummern auf der Webseite hatte und auf Anrufe hingerissener Eltern wartete. Da kann ich mir solche Eiereien echt nicht leisten! Aber wenn se meinen?!"''' Ich legte auf und schrieb meinen Widerspruch zur Onlinevertragsverlängerung und die Kündigung des Vertrages extra.
Leute, bezieht Euch in solchem Falle auf das Fernabgabegesetz. Ich wusste bislang auch nie was dazu, bis der Süße mir einen aufklärenden Link über den Messi schickte. Es gibt auch hübsche Vorlagen für das Schreiben solcher Sachen.
"Das Handy zeigt Gebrauchsspuren? Achwas, klar, hab ich doch auch benutzt…ach, ich krieg es wieder und muss weiter mehr schlecht als recht klarkommen? Öhöh, nicht mit mir!"
Das Handy kam tatsächlich zurück. Mit einer 500 Watt-Baulampe (ja lacht ruhig) suchten wir die Gebrauchsspuren am Netzteil, wie es in der Rücksendebeschreibung stand. Wir fanden nichts! Wer weiß auch, ob ich nicht eh wieder ein gebrauchtes Handy bekam, wofür man wie für ein Neues bezahlt. Auch Internetverbindungen längerer Zeit und auch längeres Gespräch wurden aufgeführt. Hmm…keine Ahnung. Sollen die mir nachweisen und schrieb das so auch in ein Briefchen mit rein. Ich setzte das Handy auf Werkseinstellung zurück (war auf dem Handy selbst nicht zu finden, also nach Tastenkombis recherchiert.) und packte erneut das Paket und ab zur Post.Ich telefonierte auch noch einmal und man sagte mir, man könne der Kündigung nicht zum gewünschten Zeitpunkt entsprechen, da ich die Frist wohl nicht ganz einhielt. Noch ein weiteres Jahr sollte ich am Vertrag kleben bleiben, wofür ich ins Leere bezahlen würde, was ich auch mit Feuerspucke entgegnete. Ich beschloss, den Tarif in die niedrigste Grundgebühr zu fahren, um nicht jeden Monat um 50 € für nichts zu bezahlen.
Tja, und da ich eine gläserne Kugel habe, hatte ich irgendwie die Ahnung, dass ich einen Brief im Kasten habe, wo die ultimative Entscheidung zur Kündigung stehen wird. Ich hatte Termine und warum mich so eine Ahnung beschlich…hmpf. Aber das Öffnen des Briefkastens ließ mich tief durchatmen und nach dem Öffnen des Umschlages freudig hüpfen.Nach meinen Terminen hoppelte ich gleich in den nächsten dug-Shop und habe jetzt einen anderen Anbieter (BASE) und ich hoffe, dass es besser läuft. Der Empfang bei E-Plus ist klasse und das neue Handy stimmt mich bislang auch zufrieden (so hässlichhässlichhässlich ich es auch finde *gg* aber die Funktion war halt wichtig). Es gibt also auch Chancen für Hinterhofbewohner, wieder ewig herumzutelefonieren. Endlich wieder Rufnummern für Webseite, Visitenkarten und Flyer und endlich länger als 3 Minuten plaudern.
Vor kurzem bekam ich meine vermeintlich letzte Rechnung und es ist zu untypisch für Frauen. Gespräche zwischen 2-3 Minuten. Leidgeprüfte wissen, dass ich länger könnte *gg*, wenn die Verbindung nicht abbricht.Da ich die SIM-Karte nicht aus meinem neuen Handy (SE w810i) gefummelt kriege, kann ich nicht mal sagen, ob ich hiermit Vodafone Empfang hätte.
Ein kleiner Traum wäre ja: Wenn die Telefonanbieter schon Klinkenputzen kommen (Arcor, rosa "T" etc.) dann könnten die doch gleich mal mit einer Batterie Handys kommen, um zu probieren, was mit dem Empfang vor Ort los ist :-D zum Probieren reichen ja reklamierte, zurückgesendete Handys. Dann gäbe es auch weeeeeeeeeit weniger Huddeleien. *Traumblase mal platzen lasse*.Ich würde Vodafone nicht, wie viele Leute als "Sau-Verein" verteufeln.
Sicher, der Service ist überall ausbaufähig und ich kam recht schnell aus dem Vertrag heraus, was ich kulant finde, da den Kündigungstermin anscheinend recht kurz verpasst habe. Ich hätte ohne das Theater mit dem Empfang und dem Handy wohl nicht gekündigt.
Ich rief wieder an und erklärte, dass die letzte Abbuchung ungerechtfertigt war und bekam die freundliche Antwort, dass sie es nun sieht und sie mir in ein paar Wochen das Geld zurücküberweisen lässt. Paar Wochen?! Würde der Kunde ein paar Wochen später seine Rechnungen bezahlen, gäbe es mächtig Mahngebühren. Gut, Rechnungsbeträge werden ja per Einzug bezahlt, aber nunja :-) aber ich fand, das Geld muss sich nicht auf dem Vodafone-Konto verzinsen, sondern macht sich viel hübscher auf meinem Kontoauszug. Was macht man da? Zurückbuchen, weil es in dem Falle gerechtfertigt ist.
Es kam noch ein Briefchen mit Gutschrift und dass es in die Folgerechnung verbucht wird.Erneuter Anruf und es wurde nach Rückfrage (mit nett nervender Musike) mit den Kollegen versprochen, die Gutschrift auf mein Konto zu überweisen und dass keine Rechnungen mehr folgen würden.
Auf die Frage, ob man mir noch was Gutes tun kann, musste ich lachen. Na das Geld schnell überweisen natürlich :-D !Ich sagte am Telefon aber nur "Ich will nur die Sache abgeschlossen sehen und mein Geld" Nun wurde es mir auch fix aufs Konto gebucht. Feeeeeeeeeein! :-D
ENTGÜLTIGES HAPPY END (?)Ich halte Vodafone nur bedingt empfehlsam, daher klicke ich "Ja" an
Von mir hmm…sagen wir 3 Sterne."Besitze ich das Produkt?" Äh?! Die Dauer bezieht sich natürlich auf Benutzung. Würd ich das da besitzen, dann aber Halleluja :-))
Es freut sich jedenfalls eine Telefonie - neuversorgte Miez, die aus dem Hinterhof nun ewig und ständig telefoniert und mal im Vorbeigehen an Vodafone-Shops und erst recht bei der doch recht komischen TV-Werbung bisschen hämisch grinst.Gruß und Kuss, Dein Julius *g*